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6 Tage in der Bundeshauptstadt (05.10.2008)


Die 9. Klassen der Max-Fellermeier-Schule und der Hauptschule Tüßling genossen ihren Aufenthalt vom 5.10. – 10.10.08 in Berlin

Um 8 Uhr morgens startete die 9. Klasse der Max-Fellermeier-Schule zusammen mit der 9. Klasse der Hauptschule aus Tüßling die Reise in das 600 km entfernte Berlin. Zunächst hörten wir zur Einstimmung das Lied „Sonderzug nach Pankow“ von Udo Lindenberg.

Nach 8 Stunden Fahrt erreichten wir ziemlich erschöpft die Jugendherberge international im Zentrum Berlins. Nachdem wir die Betten bezogen hatten, genossen wir das leckere Abendmahl mit Salatbuffet, wobei jeder so viel essen konnte wie er wollte. Um 19.30 Uhr starteten wir zu unserem angekündigten Rundgang. An verschiedenen Botschaftsgebäuden vorbei erreichten wir den Tiergarten und die Siegessäule. Vorbei am sowjetischen Ehrenmal kamen wir zum Brandenburger Tor, wo noch die letzten Abbauarbeiten der Feier vom 3.10. zum Tag der Deutschen Einheit abliefen. Darauf gingen wir leise durch die Steinreihen der jüdischen Gedenkstätte und erreichten den toll gestalteten Potsdamer Platz mit der ersten Ampelanlage der Welt und den markanten Hochhäusern. Gegen 22 Uhr kehrten wir müde zur DJH zurück, duschten und mussten ruhig sein.

 Das Zimmer, das am längsten wach war, wurde um 6 Uhr geweckt und musste zum Wachwerden gleich in die Dusche. Nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet  erkundeten wir das Europa-Center und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Um 11 Uhr hatten wir einen Termin im Bundesrat - wir durften sogar ein Rollenspiel machen und diskutierten als „Ländervertreter“ über das Thema „Führerschein ab 16 Jahre“. Die Mehrzahl von uns war mit Einschränkungen - wie einer Geschwindigkeitsbegrenzung – dafür, da es in Amerika auch problemlos geht. Nach der verdienten Mittagspause durften wir eine Stadtrundfahrt machen. Besonders in Erinnerung blieben uns der Besuch des „Meilenwerks“ (einer Werkstätte für Oldtimer) und der Abschluss im Schokoladengeschäft „Rausch“. Besonders viel Spaß hatten wir abends im IMAX 3D – Kino im Film „Haunted Castle“.

Am Dienstag besuchten wir vormittags den Berliner Zoo mit „Knut“ und dem sehenswerten Nachttiergehege. Darauf fuhren wir zum „Stasi-Knast“ in Hohenschönhausen, wo uns ein ehemaliger Häftling erschreckendes von den Haftbedingungen zu DDR-Zeiten erzählte. Übrigens waren die meisten deshalb ein halbes Jahr in Haft, weil sie einen Ausreiseantrag gestellt hatten. Man kann gar nicht froh genug darüber sein, dass wir in unserer Demokratie fast über unbegrenzte Freiheiten verfügen. Nach dem Besuch im „Knast“ konnten wir beim Werksverkauf der Schokoladenfabrik „Rausch“ günstig Geschenke für unsere Eltern besorgen. Abends hatten wir einen Vortrag im Bundestag und genossen im Anschluss vom Besucherbalkon aus den Blick über das nächtliche Berlin. Auf dem Heimweg erhielt jeder noch von Frau Wilhelm eine feine Kugel Eis spendiert.

Vormittags besichtigten wir am Mittwoch das Mauermuseum und hatten nachmittags frei – mussten allerdings in der Delikatessenabteilung des KaDeWe die seltenen und teueren Fische ansehen und mit dem Handy fotografieren. Nach der Rückkehr in die Jugendherberge stylten wir uns auf für den Besuch des Varietes „Chamaeleon“. Die Vorstellung wird uns unvergessen bleiben – es gab viel zu lachen und zu staunen! 

Das Technikmuseum Berlin erkundeten wir am Donnerstag. Vor allem die Eisenbahnabtei- lung und die Abteilung für Flugwesen hatten es uns angetan. Um 12 Uhr mittags begaben wir uns mit dem Bus nach Potsdam und besichtigten Sanssouci und den Park. Der letzte Programmpunkt war abends der Besuch des Planetariums (Berliner Sternhimmel und Life-Aufnahmen der Merkur-Raumsonde Messenger) und der Sternwarte, wo wir durch das Fernrohr den Mond, die Saturnringe und weitere Planeten bestaunen durften.

Am Freitag kamen wir nach einer erlebnisreichen Woche gegen 16 Uhr heil, aber mit vielen Eindrücken in die Heimat zurück.